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Pflasterstrand 2014 – 6 mal Open Air

Auf einmal musst alles ganz schnell gehen. Denn erst Ende April, Anfang Mai war klar, wir können den Pflasterstrand auch 2014 wieder machen und inzwischen stehen die Termine und auch die Besetzungen.

Die Termine sind wieder alle Sommerferien-Samstage, also 5., 12., 19., und 26. Juli, der 2.08. und für das Best Of Pflasterstrand der 16.08. von 15.00 Uhr – 18.00 Uhr. Mit unseren neuen Partnern von Grenzland (www.grenzland-kultur.de) besetzen wir allerdings auch den 9.08. und das sieht dann genauso aus, wie wir das vom Pflasterstrand kennen.

Der Ort ist wie immer der Geschwister-Scholl-Platz, direkt vor den Toren des Hauses der Jugend Barmen. Und das bedeutet zusammen mit Grenzland (9.08.) an inzwischen sieben Samstagnachmittagen in den Sommerferien viel handgemachte Musik aus Wuppertal und der Umgebung.

Inhaltliche, musikalische Grenzen gibt es dabei nicht und so werden 31 Bands und Solisten irgendwo zwischen Pop und Rock, Weltmusik oder Metal, Punk oder Singer/Songwriting, Reggae, Folk, Tango, HipHop, oder Klassik einmal mehr zeigen, was man unplugged oder als Straßenmusiker so alles zu bieten hat.

Und wieder spielen Musiker jeden Alters oder jeder Stilrichtung vor voll besetzten Sofas, Bistro-Tischen und allerhand Sitzgelegenheiten und verbreiten lockere Nachmittagsstimmung. Und natürlich gibt es auch wieder ein Best-Of-Festival, das per Voting vom Publikum zusammengestellt wird. Der Eintritt ist wie immer frei!
Mit dabei sind 2014 in alphabetischer Reihenfolge: 21 Gramm, Johannes Butterweck, Fabian Carbone & Julia Zech, Carlotta, Capture Tomorrow, Darjeeling, Drawing Circles, Drunk At Midnight, Exile On Mainstream, Fonchi Espiritu, Franzi Rockzz mit Band, Hello Piedpiper, Daniel Hinzmann, Indolent, Die Kulturrucksack-Band, La Kawa Banda, Lillith & Julius, Jeannine Nowicki, Leander Reinshagen, REKK, Birk Schöneich mit Band, Roman Symanski mit Band, Uncle Ho, Who’s Pinski, WO IST JAN?, Young States … und natürlich wieder zwei, drei Quasselstrippen zur Moderation.

Ausnahmsweise haben wir am 19.07. sechs Bands und Musiker. Die Bands für Grenzland (9.08.) stehen noch nicht fest – wir beeilen uns…

Pflasterstrand-Open-Air mit je 5 Bands vom 05.07. bis 16.08., jeweils samstags von 15.00 Uhr – 18.00 Uhr, auf dem Geschwister-Scholl-Platz (bei Regen im Haus der Jugend).

pflasterstrand@hdj-online.de

www.lcb-online.de

Grenzland

Auch für die gesamte bergische Szene bedeutet das den Startschuss. Denn zusammen mit Remscheid (23.08.), Solingen31.08., Wermelskirchen und Wülfrath (3.08.) sind wir inzwischen 5 Kooperationspartner, die sich zum Grenzland zusammengeschlossen haben. Hier gibt es bis September u.a. Grenzland-Open-Air, 6 Unplugged-Festivals, die – genau wie der Pflasterstrand – Musik aus der Region in den beteiligten Städten (am 9.08. vor dem HdJ Barmen) zeigen.

www.grenzland-kultur.de

4 Jahre Pflasterstrand

Seit inzwischen 4 Jahren gibt es den Pflasterstrand. Und wenn es nach uns geht, werden auch die kommenden Open-Air-Saisons wieder einiges zu bieten haben. Vier Jahre mit über 120 Auftritten von ca. 100 Bands liegen zum Teil noch vor uns. Viele der Musiker sind zusätzlich beim Best-Of-Pflasterstrand, beim Pflasterstrand-Sixpack, beim Pflasterstrand-Achter vor “großen Bands” aufgetreten. Und zusammen mit Grenzland können wir allen Beteiligten, zuvorderst natürlich dem Publikum, neue Bands und neue Orte bieten.

Bands und Musiker jeden Alters – auch wenn das Gros zum Nachwuchs zählt – und jeder nur denkbaren Musikrichtung hatten und haben viel Spaß. Denn das Motto ist: Erlaubt ist was gefällt, nur unplugged, eben akustisch muss es sein. Naja, so ganz stimmt auch das nicht, denn die sperrige Wortschöpfung lautet “straßenmusiktauglich” – und das geht mit Batterie-Equipment eben auch elektrisch…

Ob Jazz-Standards zum Ghetto-Blaster, Metal mit Cajon oder Pop mit Akustik-Bass, alle Musiker bemühten sich, eine Instrumentierung zu bieten, die genauso gut auch in der Fußgängerzone funktionieren würde. Zur Belohnung gab’s im Schnitt 200 Zuschauer, zum Teil Mehr-Kamera-Videos und Tonmittschnitte der Auftritte.

Gemütlich war’s und wird’s dann auch. Denn wir hatten und werden den Geschwister-Scholl-Platz wieder mit Bistro-Tischen und -Stühlen, Sofas und Steh-Tischen aufgepeppen.

Die Bühne wird mit einigen Accessoires zum Wohnzimmer umgestaltet. Kein Wunder, dass sich viele der samstäglichen City-Gänger dann dem eigentlichen Ziel-Publikum anschlossen. Und da der Platz weitgehend barrierearm ist, sind auch keine Kletterpartien nötig, um sich dazuzugesellen.

Mit Beginn der Ausschreibung haben wir immer reichlich Resonanz, immer stehen mehr Musiker zur Verfügung als die 6 Sommerferien-Nachmittage an Platz bieten. Aber langfristig stzen sich die Musiker mit Geduld durch und halten dem Festival die Treue. Und so sind immer wieder alte Bekannte auf der Bühne zu finden – besonders schön, oft in anderer Besetzung!

Mittäter und Nachwuchs finden sich allerdings nicht nur auf der Bühne, sondern oft im Vorfeld oder in der zweiten Reihe – und das ist besonders schön!

Das ganze Team umfasst inzwischen deutlich über 20 Menschen – und das fängt bei den ModeratorInnen an, hört aber beim Ton-Techniker noch lange nicht auf. Vom Gastro-Team über das Layout, die Video-Filmer und die immer wieder wechselnden BuFDies (BundesFreiwilligen DienstlerInnen) war der Pflasterstrand immer auch Spaß an allen Medienfronten – und eben nicht nur Arbeit, die dann auch noch am Samstag-Nachmittag laufen muss.

Das Publikum gibt uns dabei in jeder Phase Recht und die Anfragen reissen eigentlich nie ab. Grund dafür ist sicher auch, dass wir zum Abschluss immer ein Best-Of-Festival anbieten. Hier stellte das Publikum seine Favoriten per Internet-Voting zusammen und von uns kommen dann noch ein, zwei Highlights dazu. Immer mal wieder ging’s dabei wegen Unwetters ins Foyer. Aber auch hier war für beste Unterhaltung gesorgt.

Wir jedenfalls sind gespannt, was uns die nächste Saisons bringen?!?

Die Zukunft

Die Zukunft heißt für uns beides: Pflasterstrand und Grenzland. Denn, wenn’s nach uns und allen Freunden der Festivals geht, haben wir noch lange nicht alle musikalischen Schätze der Region gehoben. Neues wächst nach, Altes wächst zusammen – die Sache lebt. Und wir freuen uns drauf!

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