Dokumenten-ID: 45 Zuletzt verändert: Wed, 09 Jul 2014, 18:05:59 UTC Sprache: Zeichensatz: utf-8 Größe: 38749

WUPPERTAL UNTERTAGE - WUPPERTAL

Wuppertal Untertage

leuchtet die Vergangenheit aus...

 

                                                                                              GLÜCK AUF !

 

 

ICH BIN VERLIEBT IN MEINE STADT WUPPERTAL

Ich erinnere mich, als ich mit meinen Eltern immer zum Flughafen Düsseldorf oder Köln/Bonn gefahren bin... "An den Bergen vorbei " , wie ich als Kind immer geschwärmt habe .....das war schon Liebe auf den ersten Blick. Als ich das "sture Niedersachsen" endlich 2007 verlassen habe, um Wuppertal zu meiner Wahlheimat zu machen, war es und ist es konstant immer noch wie Urlaub. Mediteranes Flair, Esprit und Charme, Mischungen aus alter und neuer Architektur, viele Nationalitäten leben hier, was ich bevorzuge, ich mags eben nicht  zu Deutsch. Wuppertal pulsiert. Kunst und Kultur ist hier zuhause, viele Prominente Künstler leben hier, viele Filmproduzenten lieben es, hier Movies zu drehen, sie sehen Wuppertal als San Francisco dank enger Straßen und ups and downs.  

 

360.000   Einwohner , eine Fläche von ca. 16.800 ha , davon wird fast die Hälfte   für Landwirtschaft, Wälder, Parks und Gärten genutzt. Ungewöhnlich   viele Grünflächen mit Gärten und großen Parks wie die Hardt mit dem   Botanischen Garten oder die Barmer Anlagen. 490 km Wanderwege, die   durch Wuppertal und um Wuppertal herum führen. Die Wupper mit 34 km   Flusslauf im Stadtgebiet mit 95 m Gefälle , 4500 Baudenkmäler um mal statistische Angaben zu machen.    

Aber Wuppertal hat auch mehr zu bieten als nur Kunst, Kultur und Architektur. Die bergische Landschaft prägt die Stadt, wegen der geologischen Schwierigkeiten. Berge sind im Weg, Straßen sind eng. Wie gut, daß wir die Schwebebahn haben. Sie fährt bei Wind und Wetter und Stau ist ein Ding der Unmöglichkeit für die "alte Dame". Ich werde krank, wenn sie mal für Bauarbeiten pausiert....Krank wenn ich die Schwebebahn nicht höre, das Schleifen, Rattern, Qietschen. Undenkbar hier zu wohnen ohne !!!  Ich bin hier nicht geboren, deswegen ist die Schwebebahn für mich immer noch wie "Karussell fahren " .


 

Das Vergessene schreit im Traum um Hilfe........

Viele der älteren Generationen haben ein Kriegstrauma. Sie hörten die heulenden Sirenen, mit dem was sie hatten, unter dem Arm rannten sie in die Bunker um sich vor den Bomben zu schützen.
Sie verharrten Stunden, sogar Tage in dunklen muffigen Räumen. Sie spürten das Vibrieren der aufschlagenden Bomben.
Kinder weinten, Kranke husteten, die Ungewissheit, wann sie wieder das Tageslicht sehen war groß.
 

Emotionen längst vergessener Tage, in den Köpfen unserer älteren Generation. ZeitZeugen  =  Zeugen der Zeit !
Wir können es nicht nachempfinden, wir haben es nicht erlebt, aber dennoch ist es möglich, sich mit den Zeitzeugen , so lange sie noch unter uns sind ,  auseinandersetzen.


Unsere Kinder lernen in der Schule einiges über die Geschichte, aber lernen sie auch Emotionen zu empfinden, wenn sie über alte Kriegstage hören?
Sie können es nicht. Sie waren nie in einem Bunker oder in absoluter Dunkelheit. Beklemmende Atmosphäre ist unbekannt.
Mein Anliegen historische Führungen für Schulklassen, Vereine und Touristen anzubieten ist mein Traum.

Ich möchte etwas vermitteln, etwas bewegen, in den Köpfen der Menschen, die sich für die Historie des zweiten Weltkrieges in Wuppertal interessieren.
Während andere schlafen und es ignorierten all die Jahre, möchte ich mit meiner Aufmerksamkeit diese Lücke in der Stadt Wuppertal füllen.
Gehen wir in die Bunker und hören den Erlebnissen von damals zu. Mit Licht und ohne Licht.
Eine Bunkeranlage habe ich schon seit geraumer Zeit favorisiert. Ich werde versuchen, ein Luftschutzmuseum zu realisieren. Ein Ort gegen das Vergessen, ein authentischer Ort zum Nachdenken. Relikte sind sichtbar, die sollte man ausstellen. Es wird ein steiniger Weg, aber ich kämpfe dafür.

 

Die Greultaten der Zwangsarbeit in Wuppertal , auch das sollte thematisiert werden.
Wuppertal ist eine Kulturstadt, Pina Bausch Tanztheater, Opernhaus, Von Der Heydt Museum, Kaiserwagen, alles Magnete für Touristen.
Die dunklen Geschichten bleibt im Verborgenen. Deswegen werde ich die Vergangenheit ausleuchten und sichtbar machen.
Zu viele Anfragen bekomme ich immer wieder...Viele sind neugierig und möchten auch das unterirdische Wuppertal kennenlernen. Viele wünschen
sich Führungen, durch das unterirdische Wuppertal.
Ich hoffe, die Stadt Wuppertal wird mein Anliegen und mein Projekt unterstützen.
 

Wuppertal hat einfach unglaublich viele Relikte und viel Geschichte.
Für mich ist das Ziel Aufklärung und Geschichte des 2. Weltkrieges für ALLE WUPPERTALER und TOURISTEN, sichtbar zu machen. Eigene Recherchen, Zeitzeugen befragen, Archiv erweitern, Fotodokumentation und Pressearbeit. Öffentlichkeitsarbeit ist ganz wichtig. Viele der älteren Generationen haben keinen Zugang zur virtuellen Welt. Das Internet eignet sich prima für Publikationen, sind aber nicht für alle zugänglich. Da ist Pressearbeit wichtig, um auch den Kreis der realen Welt zu schließen. Printmedien, Fernsehen und Radio sind auch Teil meiner Ziele. Auch diese Medien möchte ich erreichen.
 


Historische Führungen, ein Bunkermuseum, Gedenktafeln anbringen an Objekten, wo Menschen ihr Leben liessen.
Der Tunnel Schee Deckname Kauz ist das beste Beispiel dafür, daß andere Dinge wichtiger sind, Trassenausbau und Umweltschutz.
Was aber ist mit der Geschichte des Tunnels? Hier wurde im 2. Weltkrieg untertägig produziert für die Kriegsrüstung, wer klärt es auf? Wer zeigt es? Warum wird es verschwiegen? Wo ist ein Mahnmal oder gar eine Gedenktafel dazu?
 Das KZ Kemna ist ein Beispiel dafür, wie es funktionieren kann. Es gibt Gedenkveranstaltungen, ein Mahnmal und eine Initiative, ein Netzwerk. Anderes Beispiel der Hochbunker am Ostersbaum, der mittlerweile abgerissen wurde. Ein Gedenkstein wurde errichtet, dank der Nachbarschaftshilfe e.V. So soll es sein !
 

Hier ein kleines Portrait von Wuppertal-Untertage im Neumarktbunker mit der WZ vom Januar 2014: 

http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stadtteile/wuppertals-bunker-unter-tage-in-die-vergangenheit-mit-video-1.1220172

 

 


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UPDATES:

Das große alljährliche Wuppertal-Untertage Treffen steht bald bevor.

Am 26.07.14

(mehr dazu über Facebook) 

 

09.07.14

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift TALWAERTS ein kleines Portrait von Wuppertal-Untertage 

http://www.talwaerts-wochenzeitung.de/


 

 

GÄSTEBUCH

 

2792

 

 Wir haben uns die Ausstellung in Dortmund untertage angeschaut. Nur zu empfehlen. Die Ausstellung geht noch bis September 2014 ... Mehr dazu hier:  http://www.karin-hessmann.de/hessmanncms/aktuell/kunstunterirdisch-menschen-im-bunker

 

 


 

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