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Tal-Journal.net

Montag, 30. Juni 2014

Der Wuppertaler Premium-ÖPNV und das Bürgerticket.

Kommentare:
Am Freitag hat der VRR beschlossen, dass der Wuppertaler ÖPNV spitze ist. Premium-Charakter hat. Vergleichbar ist mit Bochum, Düsseldorf, Dortmund und Essen. Das resultiert in der neuen Preisstufe A3. 
"Durch diese feinere Unterteilung wird es möglich, das lokale Leistungsangebot noch stärker bei der Preisgestaltung zu berücksichtigen. Mit Unterstützung eines Gutachters wurden diejenigen Städte im VRR mit dem dichtesten und qualitativ hochwertigsten, aber gleichzeitig kostenintensivsten, öffentlichen Verkehrsangebot ausfindig gemacht. In den Städten Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Wuppertal wird die neue Preisstufe A3 für Zeitkarten eingeführt."
Pressemitteilung des VRR
Astrid Christofori hat dazu schon vieles und richtiges gesagt, oder vielmehr gefragt, das brauche ich hier nicht zu wiederholen und empfehle daher diese Blogeinträge:

Denn mir geht es heute um etwas anderes: Ein regelmäßig vorgebrachtes Argument in der Diskussion zum #Bürgerticket ist, dass Wuppertal im VRR sei und man sich deswegen da nicht anders verhalten könne. Der Tarif werde in Gelsenkirchen gemacht, da bräuchte man gar nicht weiter diskutieren. Dieses Argument ist nun, ebenso wie neulich das Argument, das Bürgerticket wäre rechtlich nicht machbar (siehe: Solidarisches Bürgerticket: Finanzierung des ÖPNV durch Beiträge) in sich implodiert. Der VRR hat nicht nur eine neue Preisstufe für Wuppertal beschlossen, er hat auch genehmigt, dass die WSW für die Zeit der Sperrung der B7 Samstags ein "Ab-in-die-City-Ticket" anbieten können, bei dem 5 Personen ganztägig zum Preis von 6,50€ (statt 18,50 €) (Ultra-Premium!) fahren und schweben können. [Ergänzung: Siehe: M/VIII/2014/0537 des VRR, TOP 4. Sondertarif in Wuppertal!!]

Man kann also mit dem VRR reden. Verhandeln. Wie überraschend.

Samstag, 31. Mai 2014

Die Berufung in den Rat...

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Die Kommunalwahlen sind gelaufen, das Ergebnis bekannt und der neue Rat besteht aus folgenden Mitgliedern:

(23 Frauen, 42 Männer)


CDU: (davon 3 Frauen)
Schausteller
Rechtsanwalt II
Steinmetz
Kauffrau
Dipl.-Ingenieur
Polizeibeamter II
Angestellte/r II
Geschäftsführer II
Student
Verwaltungsangestellter i.R.
Konstrukteur
Erzieherin
Industriefachwirt
Dipl.-Betriebswirt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

SPD: (davon 6 Frauen)
Student/in II
Kaufmann
Ver- und Entsorger
IT-Sachbearbeiter
Lehrerin
Gewerksschaftssekretär
Technischer Angestellter
Beamter
Polizeibeamter
Verwaltungswirt
Angestellter
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Journalistin/Buchhändlerin
Ingenieur
Bereichsleiter/Geschäftsführer
Elektrotechniker
Diätassistentin
Hausfrau

GRÜNE: (davon 5 Frauen)
Angestellte II
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
med.-techn. Assistentin
Sachbearbeiter
Sozialversicherungsfachangestellter
Geschäftsführerin II
Dipl.-Sozialpädagoge
Ingenieur

FDP: (davon 2 Frauen)
Geschäftsführer
Elektromeister
Pharmazeutisch-technische Assistentin
Fraktionsgeschäftsführerin

LINKE: (davon 3 Frauen)
Rentner
Gymnasiallehrerin
Angestellter
Industriekauffrau
Diplom Verwaltungswirtin

WfW: (davon 2 Frauen)
Öffentl.bestell.Vermessungsinngenieur
Industriekauffrau
Kauffrau

PIRAT:
Anwendungsprogrammierer

AfD: (davon 1 Frau)
Kaufmann
Assistentin der Geschäftsleitung

REPUBLIKANER:
Blechschlosser

PRO NRW: (davon 1 Frau)
Einzelhandelskauffrau
Rentner

Sonntag, 11. Mai 2014

Wenn die politische Kultur längst über die Wupper gegangen ist...

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"Überhaupt wurde im Vorfeld der Spielplanpressekonferenz gelogen, was das Zeug hält. Die Stadt dementierte mehrmals, dass Kamioka ohne Ensemble arbeiten werde. Genau das tut er nun. Während Kamioka und Arnold allen Ernstes auf einen Pianisten und zwei Damen für Pressearbeit, Marketing und Education verweisen: "Die sind doch auch irgendwie Ensemble."
Stefan Keim, Wenn das Stadttheater über die Wupper geht, Welt online.
"Selbstverständlich gilt weiterhin der Ratsbeschluss aus dem Mai 2010, in dem eine Deckelung der Gesamtkosten für die Umgestaltung des Döppersbergs auf 105,62 Millionen Euro festgelegt wurde. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass Kostensteigerungen oder Mindereinnahmen durch Umschichtungen im Projekt auszugleichen wären. Dies ist der momentane Stand der Dinge und es gibt heute überhaupt keine Veranlassung, Mutmaßungen anzustellen oder drohende Szenarien zu prognostizieren! [...]
Dafür stehe ich und dafür können Sie mich beim Wort nehmen!"
Oberbürgermeister Peter Jung,  Im Blickpunkt: Der Döppersberg

"Der Deutsche Journalisten-Verband Berlin-Brandenburg verurteilt die Praxis der Stadt Wuppertal, bestimmten Online-Medien die Aufnahme in den Presseverteiler zu verweigern. Probleme mit der Akkreditierung gibt es für Onliner aktuell auch im Bundestag.
[...]
Carsten Stoffel, Fachausschussvorsitzender der Jungen Journalisten: „ Diese Vorgehensweise kennen wir sonst nur aus totalitären Regimen. Scheinbar unterstützt die Stadtverwaltung in Wuppertal nur ihre Günstlinge, offene Berichterstattung ist unerwünscht“, kritisiert der Gewerkschafter das Verhalten der Stadtverwaltung."
Diskriminierung von Online-Portalen durch die Stadt Wuppertal


"Das CDU-Mitglied sollte besser informiert sein als die Bürger."
Die CDU Wuppertal als moderne Großstadtpartei

Donnerstag, 8. Mai 2014

Samstag: "Tag der Bürgerinitiativen"

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+++ M e d i e n i n f o r m a t i o n +++

Wuppertal, 05.05.2014

Die Stadt gehört uns allen!

Beim ersten Wuppertaler »Tag der Bürgerinitiativen« stellen sich am kommenden Samstag sechs Initiativen vor und erläutern, was ihnen an der an der Kommunalpolitik nicht passt.

Die vertretenen Bürgerinitiativen »EnergiE zum Leben in W-Nord«, »Bürgerinitiative L 419«, das »Bündnis unsere Stadtwerke«, der Aktionskreis »Die Wuppertaler«, »döpps105« und die »Schauspielhaus Wuppertal Initiative« wollen sich mehr in kommunalpolitische Entscheidungen einmischen und die Zukunft der Stadt gemeinsam mitgestalten.

In einem gemeinsamen Positionspapier treten die Bürgerinitiativen, für eine Stadt ein, in der Meinungsvielfalt die politische Atmosphäre prägen soll. Sie fordern ein Wuppertal, in dem der Bürgerwille sowie Ideen aus der Bürgerschaft ernst genommen werden.

Der erste Wuppertaler »Tag der Bürgerinitiativen«:
Wann: 10. Mai 2014, von 13.00 bis 15.00 Uhr
Wo: Wuppertal-Elberfeld, Kirchplatz (vor der City-Kirche)
Wie: Infostände, Redebeiträge und viel Raum zum Informieren und diskutieren

Alle Wuppertaler Initiativen sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls in eigenen Redebeiträgen vorzustellen und mit zu diskutieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten an den Infoständen Gelegenheit zum Gespräch in kleiner Runde und können sich über Inhalte und Forderungen der einzelnen Initiativen schlau machen.

Ein besonderer Programmpunkt wird die Vorstellung des Positionspapiers »In welchem Wuppertal möchten Sie leben?« sein. Mit konkreten Forderungen wenden sich die Initiativen an die politisch Verantwortlichen und wollen sich in den Kommunalwahlkampf einmischen.

»http://www.w-nord.de« 

Sonntag, 4. Mai 2014

Tadaaa! Ein Talomat für Wuppertal

1 Kommentar:
Seit heute gibt es unter www.talomat.de den „Talomat“ zur Kommunalwahl. In 40 Thesen könnt Ihr wie bei den Bundes- und Landtagswahlen in 8 verschiedenen Themengebieten von Kultur bis Wirtschaft Eure Meinung mit den Standpunkten der Parteien vergleichen. Das Ziel ist hierbei nicht, möglichst bequem eine Wahlentscheidung zu treffen, sondern die Nutzer für Lokalpolitik und die Kommunalwahl zu begeistern. Für Erstwähler und Unentschlossene bietet er die Chance das Themenspektrum der Wahl kennenzulernen, für Stammwähler die Möglichkeit zu überprüfen, ob die eigene Partei auch den höchsten Wert erzielt. Bis zum Wahltag musst Du dann selbst entscheiden, welche Fragen Du am meisten gewichtest und wie Du abstimmst – die Hauptsache ist, dass Du an an der politischen Willensbildung teilnimmst.


Der Talomat ist eine Initiative von Opendatal und entstand als Idee auf dem OpenDataDay 2014 im Februar. Seitdem hat ein 5köpfiges Redaktionsteam, daruner meine Wenigkeit, 40 Thesen ausgearbeitet - mitunter auch provokant formuliert - die aufzeigen sollen, in welchen Bereichen der Stadtrat Einfluss auf den Alltag der Bürger nehmen kann. Wir freuen uns über die Beteiligung der Wuppertaler Parteien und hoffen, dass CDU und FDP ihre Antworten noch nachreichen.

Mein Dank für die tolle Zusammenarbeit geht an Cathy, Chris, Sam, Ralf und an jene, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

[Update 20:27] Ganz vergessen: Die WZ bietet einen "Wahlcheck" an. 

[Update 05.05.14 - 20:47 Uhr] Die Antworten der FDP sind letzte Woche leider falsch abgebogen und werden nun eingepflegt. Damit fehlen nur CDU und AfD.

Montag, 28. April 2014

MORGEN: Energiewende - Energiearmut? Die Zukunft der Energiesparte der Stadtwerke. Fragen an die Parteien vor der Kommunalwahl

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Vielfach klingen die Schlagzeilen der Artikel über die WSW Energie & Wasser AG wie Hiobsbotschaften: Tausenden von Kunden wird jährlich auf Grund von Zahlungsrückständen der Stromanschluss abgestellt. Der Fernwärmeabsatz auf der Talachse geht zurück. Das Kohlekraftwerk Wilhelmshaven wird immer teurer aber nicht fertig. Die Kraftwerke Elberfeld und Barmen können nicht mehr profitabel betrieben werden. Die Überschüsse im Energiebereich gehen deutlich zurück, so dass Energiepreiserhöhungen und weitere Buslinienkürzungen drohen.
Es ist also wichtig, die Weichen für die weitere Entwicklung der Stadtwerke richtig zu stellen. Das Bündnis Unsere Stadtwerke lädt alle Wuppertaler und Wuppertalerinnen deshalb herzlich dazu ein, die Stadtratsfraktionen am 29. April um 19:00 Uhr in der Färberei, Stennert 8 in Oberbarmen, zu ihrer energiepolitischen Linie zu befragen.
Energiewende - Energiearmut? Die Zukunft der Energiesparte der Stadtwerke.
Fragen an die Parteien vor der Kommunalwahl
Folgende Kommunalpolitiker werden Ihnen Rede und Antwort stehen:
  • Stv. Gerd-Peter Zielezinski, Die Linke
  • Stv. Klaus Lüdemann, Bündnis 90/Die Grünen
  • Hartmut Stiller, FDP (Aufsichtsrat WSW Energie + Wasser AG)
  • Stv. Oliver Wagner, SPD
  • Beate Petersen für WfW
  • N.N., CDU
Die Moderation liegt in den Händen von Dr. Brigitte Biermann, Geschäftsführerin der triple innova GmbH, Wuppertal.
P.S.: Bereits am 08.04. haben wir in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Verkehr der Bergischen Universität Wuppertal eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs durchgeführt. Nur 2 von 6 Fraktionen ließen erkennen, dass sie sich bereits mit der unabweisbaren Notwendigkeit eines alternativen Finanzierungsmodells für den Wuppertaler Nahverkehr auseinandergesetzt hatten. Alle anderen gingen anscheinend davon aus, dass es den WSW auch zukünftig irgendwie gelingen werde, von den Energiekunden jährlich einen 50 Millionen Euro Überschuss zur Finanzierung des Nahverkehrs zu erwirtschaften. Den Nachbericht zur Veranstaltung finden Sie hier.

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